Johanna Maria Falchi

Wo ein Abgrund ist, blicke ich hinein, und ich blicke tief, bis mein Motiv mich findet. Meine Gemälde thematisieren die Schwierigkeiten unserer Zeit und kosten die Grenzen der Schönheit aus. Das Hinsehen ist unser höchstes Gut.
Die unbequemen Seiten des Seins haben ihren ganz eigenen Ästhetikanspruch; diese Wahrnehmung spielt eine große Rolle in meinem Schaffen. Das Empfinden für Schönheit ist höchst subjektiv, dennoch ist es meine Mission, durch meine Arbeit einen Ansatz zu vermitteln, Ästhetik aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.
Denn in der Auffassung, dass alles Unästhetische und Unbequeme wenigstens betrachtenswert ist, verbirgt sich eines:
die demutsvolle Verbeugung vor der Natur und dem Sein selbst.
»… nur als ästhetisches Phänomen ist das Dasein und die Welt ewig gerechtfertigt.«
Friedrich Nietzsche
Mein hauptsächliches Medium ist die Ölmalerei, ich nutze allerdings auch Acrylfarbe sowie Aquarell und bin bewandert in Digital Art sowie Illustration. Nach dem Bachelor in Kunst und Germanistik habe ich den Master in Germanistik sowie Literatur und Medienpraxis absolviert, aktuell schreibe ich eine literaturwissenschaftliche Dissertation. Ich bin ehrenamtlich fürs KAZ tätig und Mitglied beim HKB. In der Vergangenheit durfte ich mit diversen Institutionen kooperieren; u.a. als Illustratorin für die Humorforschung der Chemiedidaktik an der Universität Duisburg-Essen und als Jurymitglied des Herner Jugendkulturpreises.

Projekte (Auszug)
Artikel Blick In den Abgrund in der InHerne
Artikel zur Ausstellung „Soziale Wärme in 4 Dimensionen vs. die Dimension der Angst